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Hallo Nordinsel, hallo neues Jahr!

Da unsere Pläne für das zusammenreisen eher spontan waren, sparten wir uns das Ticket für Sonjas Fährüberfahrt. Sprich, Sonja verschwand unter meinem Bett, eingekeilt zwischen Rucksäcken und Körben verharrte sie dort 2 Stunden, fror bitterlich, aber wurde nicht gesehen. Kaum an Bord der Fähre  befreite ich sie und wir machten uns einen gemütlichen Aufenthalt auf der Fähre….nur ein paar Leute die neben mir gestanden hatten als ich darauf wartete auf die Fähre gelotst zu werden meinten: „Seltsam, ein „Ein-Personen-Van“ mit 2 Leuten“. Glücklicherweise schenkte niemand ihnen Gehör und wir kamen ohne Probleme in Wellington an. Dort parkten wir auf dem Parkplatz des Konkurrenz-Fähren-Unternehmens und schliefen uns halbwegs aus.

Leider hatten wir nur wenig Zeit um Wellington zu erkunden, die ewig windige Stadt. Aber es hat mir gut gefallen und wir wandelten ein wenig durch das hoch gelobte „Te Papa“, wobei sich mir kurioser Weise vor allem ein Video von der „Sezierung eines roten Riesen-Tintenfisches“ am tiefsten in mein inneres Auge gegraben hat. Wahrscheinlich weil das besonders abartig war?

In der Fußgängerzone gibt es einige Musiker und Sonja und ich bestaunten einen Künstler, der ganze Landschaften mit Graffiti-Spray  zum leben erweckte, und das in Minutenschnelle! Außerdem scheint es immer windig zu sein, ach ja und in der Bücherei gibt es Wickelräume, die es erlauben die Haare zu waschen. Sehr wichtige Info für alle Backpacker. Ihr merkt schon, man wird dreister und abgehärtet gegen verwunderte Blicke =)

Wie auch immer - wir machten uns auf den nahezu endlos erscheinenden Weg gen Taupo. Und erreichten den größten See Neuseelands, und die daran angeschmiegte Stadt recht spät am 31. Lisa und Knuffi warteten schon auf uns, Knuffi komplett weiß aus dem deutschen Winter entflohen, Lisa braungebrannt und nun hellen (ja tut mir leid Schlis aber es ist wirklich fast dunkelblond!) Haaren.

Nach einer Dusche in einem der größeren Backpackers, wo sowieso niemand weiß wer wirklich dort Gast ist, und wer nur zum duschen vorbeischaut, machten wir uns ausgehfein.

Auf der Rückfahrt zum I-Site Parkplatz schnitt ich eine Kurve zu eng und fuhr einen Felsen an…Schock. Aber mein Troblemaker hat es ganz gut überlebt….nur dass eine Schiebetür nicht mehr richtig schloss….ärgerlich, aber wenn ihr den Stein gesehen hättet, wäret ihr erstaunt wie wenig letztlich passiert ist.

Auf dem Weg in die Kneipen Straße durften wir unsere Bierflaschen in einen Mülleimer versenken, worum uns ein Polizist freundlich hinwies: in eigentlich jeder Stadt Neuseelands herrscht Alkohol-Bann-Area.

Knuffi hat mir netter Weise ein kleines Päckchen aus Deutschland mitgebracht, und so hatte ich  für Silvester sogar echte Wunderkerzen! In einem Land, wo keinerlei Feuerwerkskörper verkauft werden, die gefährlicher als Knallerbsen sind, ein echtes Highlight. Kaum hatten wir die ersten angezündet, steckte sich auch schon der erste einen Joint daran an. Es gab sogar ein kleines von der Stadt vorbereitetes Feuerwerk.

Mit der Sperrstunde wurden auch wir um 3 Uhr nachts raus aus den Clubs in die Straßen geschickt. Also zurück zum Van in dem wir noch ein wenig weiter feierten, mitten auf dem I-Site Parkplatz.

Während Lisa und Knuffi sich weitermachten, blieben Sonja und ich noch 2 weitere Tage in Taupo, genossen die Sonne, das kühle Seewasser und das Nachtleben, bevor wir unser nächstes Ziel ins Auge fassten: den Te Urewera National Park,

 

 

8.3.11 23:48
 


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