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Maori Fratzen im Morgengrauen…

Unser weiterer Weg führte uns entlang der Küste, an mit gelblichem Gras bewachsenen Hügeln. Besonders schön war das „East Cape“! Der Östlichste Punk ganz Neuseelands.

Dort gibt es einen Leuchtturm mit traumhaftem Ausblick aufs Meer. Nach 687 Stufen hatten wir den Berg erklommen und keuchten ganz gut.

Weiter ging es, Endziel Auckland um Lisa abzuholen, die bis dann Knuffi an den Flughafen gebracht haben würde.

Leider machten Sonja und ich unsere erste schlechte Erfahrung mit Freedom-Campen: auf unserer Suche nach einem Schlafplatz fuhren wir uns zunächst fest. Das Hinterrad bis zur Hälfte eingegraben gaben wir auf und suchten nach Hilfe, die auch bald gefunden war. Nette Locals zogen uns routiniert mit ihrem huge Jeep aus dem Kies: Erleichterung!

Das passiere wohl einmal pro Woche, meinten sie, dass sich irgendwelche Touris dort festfuhren. Ich war erstaunt, dass man trotzdem noch so freundlich und offen statt genervt war J

Im nächsten Örtchen fanden wir eine perfekt Wiese am Meer, nicht matschig also kein Festfahren! Es standen dort noch 2 andere Wohnmobile, also gesellten wir uns zu diesen. Es begann zu regnen also zogen wir Bikinis an und „duschten“ darin unseren Staub vom „Van ausgraben ab“. Zum Glück war es warmer Regen. Nur leider hörte es die ganze Nacht nicht auf zu schütten und es regnete durch die Dichtung meines Vans auf die Matratze…traumhaft. Also nicht nur dass die Tür seit Taupo nicht mehr richtig schloss, sondern nun auch noch undicht war…ja als Van-Mama sorgt dein Kind schon von alleine für immer neue Sorgen…

 

Meine fast schlaflose Nacht war am nächsten Morgen um 6 Uhr vorbei: Es klopfte an der Scheibe und ein heruntergekommener, ausgehungert aussehender Maori mit gelben Augen du Zähnen in zerrissenen Kleidern forderte 10$ von uns, denn es sei sein Privatgrundstück und er wolle uns Camper dafür zahlen lassen.

Dazu muss man wissen: normalerweise sind Privatgrundstücke immer mit Schildern bepflastert, um Camper fernzuhalten.  Also bezweifelte ich stark, dass dieses Land ihm gehörte, und schichte ihn erstmal weiter zu den anderen Wohnmobilen.

Sonja hatte ziemlich Angst und ich fühlte mich auch unwohl, noch zu gut erinnerte ich mich an den Typ in Arthurs Pass.
Die anderen Camper baten ihn zu beweisen, dass dies sein Land sei…konnte er natürlich nicht. Nach kurzer Absprache mit ihnen, ob sie zahlen würden oder nicht, beschlossen wir weiter zu fahren. Also krabbelten Sonja und ich auf die Fahrersitze und wollten davon fahren, nur Stellte sich der Maori-Typ einfach neben die Fahrertür, verlangte auf einmal nur noch 5$ und wollte nicht zurücktreten. Ich war froh, dass er dann doch zu viel Angst hatte ich würde ihm über die Füße fahren…wie auch immer Sonja und ich waren ordentlich wach und einigermaßen geschockt….solche Fratzen am Morgen, wer hält das denn aus?

 

16.3.11 04:45
 


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