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Vom Horror des Rückwärtsfahrens

Die nächste Tour sollte uns gen Norden führen, nach Northland.

Zunächst gab es die Kauri-Bäume zu sehen, die größten Bäume des ganzen Landes und unglaublich alt. Mitten in einem dieser Wälder gab es kurioser Weise ein DOC-Center, das wir besuchten….und beim Ausparken auf dem mini Parkplatz passierte es dann…ich rammte ein anderes Auto beim Rückwärts-Ausparken.

Erstmal war ich einfach nur geschockt, aber dann schien der Schaden gar nicht so schlimm. Gott sei Dank bin ich versichert, dachte ich noch….ja nur dass ich da nicht an die 500$ Selbstbeteiligung gedacht habe. Wie sich nach vielem hin und her telefonieren herausstellte belief sich die Summe letztlich auf 1500$! Keine Ahnung was sie alles reparieren lassen haben…wahrscheinlich haben sie ihr Auto komplett umlackieren lassen…ich war einfach nur froh als endlich alles geklärt war! Auch wenn das bedeutet, dass ich 500$ in den Wind geschossen habe.

Gratis dazu gab es noch eine Erkenntnis: Versicherungs-Formulare sind hier genauso umständlich und schwierig auszufüllen wie in Deutschland…das hat mich einige Nerven gekostet! Und die Moral von der Geschichte: immer schön vorsichtig rückwärts fahren und NICHT schwatzen…

 

Das Cape Reigna war atemberaubend schön! Wir drei nahmen den Bus am 90miles Beach entlang, der aber eigentlich nur 54 Miles misst. Strand so weit das Auge reichte und am Ende erwarteten uns riesige Sanddünen. Wahnsinn!

Sand-Surfen stand an! Wir besorgten uns die besten Bretter und stiefelten die Wand aus Sand empor – super anstrengend. Dafür wurde man aber auch belohnt. Einfach aufs Board werfen und die Düne surfen! Man wird erstaunlich schnell und es macht einfach nur Spaß!!! Aber nach 3 Mal die Sanddüne hoch schnaufen und Sand in allen Lagen unserer Kleidung hat es uns gereicht, die Fahrt ging weiter…. zum nördlichsten Cape Neuseelands, wo Pazifischer Ozean und die Tasmanische See aufeinander treffen.

Ich hätte das niemals erwartet, aber man kann wirklich sehen wo diese zwei gewaltigen Wassermassen aufeinander prallen. Mitten im Wasser brechen plötzlich Wellen, unbeschreiblich, dieses Naturschauspiel. Die Maoris glauben, dass an den Klippen des steil abfallenden Capes die Seelen der Toten über die Kante schreiten und in eine andere Welt eintreten. Und wenn man an diesem Punkt steht bildet man sich wirklich ein etwas fühlen zu können.

 

Auf unserem Rückweg nach Auckland fuhren wir die Ostküste Northlands ab. Besonders schön ist Paiha! Traumhafte Strände, Sonnenschein und klares Meer…nur leider Unmengen Touristen.

Sonja, Lisa und ich entschlossen uns einen Schnorcheltrip auf Roberten Island zu machen und wurden nicht enttäuscht! Per Boot wurde man hinausgebracht und da wir früh am Morgen ankamen, gehörte uns der Strand zunächst ganz alleine. Später tauchten jedoch noch viele Boote auf.

Unterwasser gab es einige Fische zu sehen sowie Heere von Seeigeln! Sonja hat sogar einen Stachelrochen gesehen, war davon aber weniger begeistert als erschrocken. Verständlicher Weise nach unserem Erlebnis in Abel Tasman.

Die Insel selbst war wunderschön und bot auch Möglichkeit zum wandern. Viel zu schnell war die Zeit vorbei und das Boot brachte uns zurück in den Hafen.

 

 

 

 

30.3.11 01:41
 


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