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Kampf am Schicksalsberg!

Natürlich habe ich in meiner freien Zeit auch die Umgebung erkundet. Den „Siegerberg“ Ruapehu bestiegen, der 1996 das letzte mal ausgebrochen war, die Tama Lakes bewundert und einen Wasserfall, der als Drehstädte für Herr der Ringe diente.

Ersehntes Highlight war aber das „Tongario Crossing“. Früh morgens um 7 Uhr fuhr der Bus uns bis zum Beginn des Tracks. Auf der Busfahrt lernte ich Martina aus Obersdorf (?) kennen – kurzerhand beschlossen wir uns zusammen zu tun.

Die Sonne stand am Himmel und wir begannen optimistisch den 8 Stunden Track, dessen erster Part langsam anstieg. Nach 1,5 Stunden und einigen hundert Stufen dann standen wir endlich am Fuße des Schicksalsberges und beschlossen den Seitentrip auf uns zu nehmen, auch wenn das bedeutete, dass 3 Stunden wandern zu den ohnehin schon 8 angegebenen Stunden dazu kamen.

Es ist ein besonderes Gefühl für mich gewesen einer so populären Drehstelle aus meiner Lieblings-Triologie so nahe zu sein. Bis ich jedoch die Spitze in 2291 m Höhe erklommen hatte, wurde mir einiges abverlangt, zumal sich Martina als Sportstudentin als sehr ausdauernd herausstellte und ich mich sehr bemühen musste um an ihren Fersen zu bleiben.

Der Weg ist nicht markiert und generell gilt: alle verbünden sich miteinander gegen die Steigung J Der Grund besteht aus losem, scharfkantigem Vulkanstein-Geröll und man hat das Gefühl 5 Schritte zu tun und 3 wieder zurück zu rutschen.

Nach knapp 1,5 Stunden standen wir schließlich am Rand des Kraters, der beeindruckende 100m tief ist. Mittlerweile hatte sich unsere Gruppe auf 5 Leute ausgedehnt und wir brachen in Jubelrufe aus J. Die Aussicht ist absolut wahnsinn und ich war einfach nur froh tatsächlich oben zu sein. Man fühlt sich so klein dort oben, und man konnte sogar Mt. Taranaki erahnen. Es ist ein tolles Gefühl mit dem man für den harten Aufstieg belohnt wird.

Doch da der Bus um 4 Uhr fahren würde, ob nun mit oder ohne uns, verweilten wir nicht allzu lange, schossen jede Menge Fotos und machten uns dann auf den Abstieg. Der dauerte nur lächerliche 20 min und machte ziemlich Spaß, denn bei dem losen Geröll konnte man einfach die Hacken in den Untergrund rammen uns quasi hinab rennen. Schmerzhaft wurde es nur, wenn man hinfiel…meine Beine waren wunderbar aufgeschürft.

Nächster Höhepunkt war der „Rote Krater“, in dem es richtig nach Vulkan und Schwefel roch und natürlich die Emerald Lakes, mit ihrer milchig-türkisen Farbe.

Ich dachte das sei die letzte Steigung gewesen, doch damit hatte ich mich getäuscht, es ging noch einmal richtig bergauf und ich muss zugeben, dass ich meine Beine bei jedem Schritt überreden musste, sich doch bitte zu bewegen. Die letzten 2 Stunden des Tracks gibt es leider kaum noch etwas Aufregendes zu sehen und es geht permanent bergab.

Nach 7,5 Stunden wandern ordentlich ausgepowert kamen wir am Bus an und freuten uns nur noch auf den Spa-Pool zum Entspannen und genossen die letzten Sonnenstunden auf der Terrasse. Ein toller Tag, eine tolle Wanderung und eine tolle neue Bekanntschaft! Reisen ist einfach herrlich!

4.4.11 10:12
 


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